Zum Inhalt springen

kali 2012

März 15, 2012

Habe wieder etwas von kali gefunden!!!! Das wheatpasting zeigt die Hindu-Göttin Kali, die “2012″ und “kali” auf die Wand schmiert. Es ziert die Wienerwand bei der U6 Station Gumpendorferstrasse, hinter dem gigantischen Werk von Nychos das dort seit ein paar Monaten zu sehen ist.

neues aus der stadt

Januar 9, 2012

Hier zwei nigelnagelneue Wheatpastings die ich in der Nähe der Salztorbrücke gefunden habe.

Das Tentakeltier ist von fäntäsimän, die Warnung von kali. Hoffentlich gibts von den beiden bald mehr zu sehen!

Italien 2011 (Ravenna & Gardasee)

November 11, 2011

Hier noch die Nachreiche unseres abenteuerlichen Italienausfluges diesen Sommer:

Des verregneten Sommer in Baden Württemberg überdrüssig beschlossen wir im August spontan einen Ausflug in die Sonne und ans Meer zu machen.

Nachdem wir uns auf Italien geeinigt hatten – an der Nordsee schien das Wetter weniger einladend – suchte ich nach einem Campingplatz der im August noch nicht völlig ausgebucht war,

was sich leider als unmöglich herausstellte. Für zwei Tage schafften wir es dann doch noch einen Platz in Punta Marina, Ravenna, aufzutreiben und beruhigten uns mit dem Gedanken dass wir bestimmt vor Ort noch fündig werden würden. Zelt, Töpfe und Besteck wurden eingepackt und der Weg nach Ravenna angetreten.

Die beiden Tage am Campingplatz stellten sich als pure Erholung heraus, betrachtet man die “heimatlose” Zeit danach.

Wir schwammen, ließen uns im Sand “be”graben, tranken in der Campingplatzbar den besten Latte Macchiato der Welt und versuchten mit unseren geringen Spanischkenntnissen mit den vorwiegend italienischen Zeltnachbarn zu kommunizieren.

Wir besuchten den Markt in Punta Marina, kauften Obst und Gemüse und gingen anschließend in ein Restaurant – es war denk ich die Osteria Moriconi – in dem man gut Essen und ausgezeichneten Wein konsumieren konnte,

der jedoch, wie wir beim Bezahlen feststellen mussten, 30 Euro kostete, weshalb die Kellnerin uns, aus Mitleid wegen unserer verdutzten Mienen, 5 Euro von der Rechnung erließ.

Tags darauf war es Zeit den Campingplatz zu verlassen. Leider hatten wir uns noch nicht überlegt was genau wir nun machen wollten.

Wir entschlossen uns die Altstadt von Ravenna zu erkunden, schlenderten ziellos durch die Gassen, kauften Salami und Brot und genossen ein echtes italienisches Kebap (welches jedoch nicht erheblich anders schmeckte als deutsches oder wiener Kebap). Da Salami und Tomaten am Markt maßlos teuer waren, besuchten wir den italienischen Ableger einer österreichischen Supermarktkette um für die Weiterfahrt gerüstet zu sein und stellten fest dass dieser nicht nur kiloweise Billig-Parmesan, Meersalz und Salami in allen erdenklichen Formen führte, sondern auch die übriggebliebenen Rindenstücke von altem Parmesan.

Wieder im Auto, wurde uns bewusst dass wir noch immer keinen Plan über den weiteren Verlauf unserer Reise hatten, beschlossen dann aber Richtung Gardasee zu fahren. Aufgrund der Hitze im Auto, verließen wir die Autobahn bald, machten einen kurzen Abstecher an den Po, wo wir uns abkühlten um dann die Weiterfahrt anzutreten.

Abends erreichten wir den südlichen Teil des Lago di Garda, mussten allerdings erkennen dass auch hier alles ausgebucht war und fuhren die Küste entlang Richtung Norden. Allerdings war hier nicht einmal ein Parkplatz zu bekommen, die Autos waren sogar in den Nischen der schmalen Küstenstraße geparkt und wir verließen den Gardasee Richtung Gebirge, wo wir, nachdem die schmale Straße am Weinberg sich doch als weniger guter Parkplatz herausgestellt hatte, auf einem Parkplatz im Gebirge, in Schlafsäcken nächtigten.

Morgens entschieden wir uns die Westseite des Gardasees ebenfalls hinunterzufahren und weiter nach einem Campingplatz zu suchen. Hier, so schien es, war die Küstenstraße noch schmäler und zudem musste man ständig Tunnels durchfahren, da das Gebirge direkt den See säumte. Im Tunnel begegneten wir mehreren lebensmüden italienischen Radfahrern die ohne Licht fuhren und langsam dämmerte uns weshalb am Vorabend ständig Rettungswägen an uns vorbeigefahren waren. Wir wollten unser Frühstück zu uns nehmen, die Küstenstraße schien allerdings endlos zu sein, kein Strand war in Sicht und die Gemäuer an der Straße waren wenig einladend da diese offensichtlich als Toilette benützt wurden. Endlich fanden wir ein Strandplätzchen wo wir uns auf die Steine setzen mussten, der Grasstreifen daneben war nur für Hotelbesucher, und unser Frühstück einnahmen. Gestärkt sprangen wir in die Fluten und wuschen uns den Dreck der anstrengenden Autofahrt ab. Relativ zermürbt stellten wir fest dass wir nun nicht mehr sonderlich erpicht darauf waren noch nach einem Campingplatz zu suchen und traten die Heimfahrt an, wo wir leider in mehrere Staus kamen und die letzte Stunde der Autofahrt damit verbrachten den kleinen Zwerg vom Schreien abzuhalten indem wir in voller Lautstärke das Dinolied sangen, bis wir auf SWR 2 das Hörspiel “Gespräche mit Astronauten” nach dem Stück von Felicia Zeller entdeckten, welches offensichtlich besser wirkte als jedes Lied und zudem auch uns zu unterhalten vermochte.

Zukünftig, so schworen wir uns, würden wir doch früher nach einer Unterkunft suchen.

Dieses Fahrrad fanden wir in einer Seitengasse von Ravenna. Auf dem Sattel befand sich eine Zeitung von August 2010.

Ramsch am Markt in Punta Marina

Miesmuschelsammler morgens am Strand

da kommen Erinnerungen an Bratislava auf (Ravenna Altstadt)

hier zeigen sich die Tauben am roten Teppich

würde ich nicht empfehlen...

Während der Odyssee am Gardasee gesichtet...

Die letzten drei Fotos zeigen ein altes Hotel am Gardasee, das nicht mehr genutzt wird und mit dem Auto nur über eine Nische im Tunnel erreichbar ist.

Zum letzten Hemd…

November 2, 2011

Nun hab ich in meinem Kasten die, vom letztjährigen Winterbastelmarkt übriggebliebenen,

selbstbedruckten Leiberln und ein kleines Ketten-Nocturama gefunden und davon Fotos gemacht.

Wer will, wer mag, wer hat noch nicht (oder besser: Wann holen die DesignerInnen ihren Krempel mal ab?)

  

  

(oben): Entwurf und Umsetzung von mir

Entwurf und Bearbeitung: Michaela Luschmann

   

 

(oben): Entwurf und Umsetzung von Katharina Oder

Nocturama aus Zündholzschachtel, kann als Kette getragen werden

Oben bleiben!

September 29, 2011

Hier einige Fotos die bei einer Montagsdemo gegen Stuttgart 21 entstanden sind…

Whose Truth?

September 11, 2011

Gestern gefunden, passend zum Datum…

Neulich in Wien…

September 9, 2011

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.